Achat

Der Achat ist ein besonders feinfasriges Quarzmineral

Achat roh

Der Achat ist ein besonders feinfasriges Quarzmineral. Er kommt weltweit in älterem Ergussgestein in der Form von Knollen vor. Je nach Art der Bänderung werden Augen-, Kreis-, Wolken- und Bandachate unterschieden. Jeder Achat hat ein eigenes „Gesicht. Das macht diesen Edelstein für die Schmuckindustrie sehr interessant, denn jeder Achat ist einzigartig und somit auch jedes Schmuckstück. Das Farbspektrum von Achaten reicht von Aprikot, Pink und Magenta bis hin zu violett und Kobaltblau. Schon im Alten Ägypten wurden aus Achaten Siegel, Gemmen und Gefäße gefertigt. Im Buch Mose im Alten Testament wird das Brustschild des Hohepriesters beschrieben. Es ist mit Edelsteinen und Achaten besetzt und soll vor Sturm und Blitz schützen und gegen Durst helfen. Im frühen 19. Jahrhundert entwickelte sich in Deutschland eine Achatindustrie. Von Steinschneidern wurden vor allem Intarsien und Kameen hergestellt. Auch in Deutschland gibt es zahlreiche Fundorte für Achat. Der heute zu Schmuck verarbeitete Achat wird jedoch meistens aus Südamerika, Asien oder Afrika importiert. Wegen seiner Härte findet der Achat auch in der Technik Verwendung. Als Heilstein wurde der Achat schon von Hildegard von Bingen erwähnt.