Broschen

Brosche: zeitloses Schmuckstück aus Gold und Edelsteinen

Eine antike Brosche

Die Brosche scheint ein Schmuckstück zu sein, das heute etwas aus der Mode gekommen ist. Tante Hildegard trug dereinst vielleicht noch eine Brosche zum Sonntagsstaat, aber heute? Dabei ist die Brosche immer noch ein interessantes Schmuckstück und Accessoire, mit dem so manches Outfit aufgepeppt werden kann. Das Wort Brosche kommt aus dem Lateinischen und Französischen und bedeutet soviel wie Spitze im Sinne von Vorstecknadel. Im 19. Jahrhundert wurde der Begriff auch im deutschen Sprachraum gebräuchlich. Vorher nannte man vergleichbare Schmuckstücke Fürspann oder auch Fibel. Broschen jüngeren Datums sind keine einfachen Nadeln mehr, sondern sie funktionieren meist nach dem Prinzip der Sicherheitsnadel. Broschen wurden schon in der Bronzezeit und in der Antike getragen. Sie waren Gewandschließe und Schmuckstück zugleich. Die ab dem frühen Mittelalter in Europa verbreiteten Broschen waren von emaillierten, scheibenartigen Schmuckstücken aus Byzanz inspiriert. Im 14. Jahrhundert erfand man den Knopf und Broschen wurden zum reinen Zierobjekt. Sie hatten die Form von Schleifen, Blumen oder Blumengebinden und waren mit Perlen und Edelsteinen besetzt. Auch Broschen mit Portraits und Gemmen kamen in Mode oder solche, die man auf ein Band aufziehen konnte, um sie als Halsschmuck zu tragen. Heute gibt es immer noch eine reiche Auswahl an Broschen, mit denen man aus einer schlichten Bluse oder einem Pullover etwas Besonderes machen kann. Dank der Erfindung von Strasssteinen müssen diese auch gar nicht so teuer sein.