Gelbgold

Gelbgold: Goldlegierung für den Schmuck

Gelbgold-Barren

Das Wort Gold kommt aus dem Althochdeutschen und bedeutet „das Gelbliche“ oder auch „das Blanke“. Der Name zeigt schon, dass Gold per se eine gelbliche Farbe hat. Der Begriff Gelbgold, der für Schmuck verwendet wird, meint aber kein reines Gold. Klassische Legierungen für Schmuck bestehen aus Gold, Silber und Kupfer. Bis ins 19. Jahrhundert war es sogar verboten, andere Metalle als Silber und Kupfer für Goldlegierungen zu verwenden. Heute ist durch den Zusatz weiterer Metalle wie Zink, Cadmium, Indium, Palladium und Gallium ein breites Farbspektrum für Goldschmuck möglich. Für Gelbgold bei Schmuckstücken wird Feingold mit Silber oder Kupfer legiert. Das Mischungsverhältnis übt großen Einfluss auf die Farbe des Schmuckgoldes aus. Gelbgold ist für Schmuck besonders attraktiv und wird auch immer noch am häufigsten verwendet. Es gibt 333er, 585er, 750er 900er und 916er Gelbgold. Je geringer der reine Goldanteil ist, um so reduzierter ist der Gelbtondes Goldes wenn Silber zugesetzt wurde. Mit Kupfer hingegen lassen sich auch mit einem geringerem Goldanteil tiefgoldene Töne erzeugen. So reichen die Farben für Gelbgold von einem hellen Gelb aufgrund des höheren Silberanteils bis hin zu gelborange bei Zusatz von Kupfer. Gelbgold ist immer noch die am meisten beliebte Goldfarbe, weil sie dem Charakter des Goldes am ehesten entspricht.