Palladiumschmuck

Palladiumschmuck: zeitgemäß und vielfältig

Palladiumringe

Palladium als Schmuckmetall spielt seit jüngster Zeit eine zunehmend wichtigere Rolle. Für die Fertigung von Eheringen beispielsweise ist das Palladium inzwischen ein echter Konkurrent für Gold. Palladium hat gegenüber anderen Edelmetallen eine ganze Reihe von Vorteilen. Palladium ist äußerst farbbeständig und es oxidiert nicht. Es ist abriebfest und stabil. Palladium ist weniger kostspielig als Platin, hat aber einen ähnlich eleganten Glanz und Farbton. Zudem ist es leichter als Platin und sehr vielseitig zu verarbeiten. Schmuck aus Palladium ist zudem ausgesprochen pflegeleicht. Palladium ist ein sogenanntes Übergangsmetall und gehört zu den Platin-Metallen. Palladium kommt seltener vor als Silber, aber häufiger als Platin und Gold, was seinen recht günstigen Preis erklärt. Der einzige, signifikante Nachteil von Palladiumschmuck ist, dass er für Nickelallergiker nicht geeignet ist.

Schöner und recht günstiger Palladiumschmuck

Palladium ist korrosionsbeständig, dehnbar und gehört wie auch Platin zu den Edelmetallen. Während Gold, Silber und Platin schon seit tausenden von Jahren vom Menschen verarbeitet werden, wurde Palladium erst vor knapp 220 Jahren vom englischen Physiker, Chemiker und Mediziner William Hyde Wollaston entdeckt. Er gab dem Palladium seinen Namen nach dem Planetoiden Pallas, der zu dieser Zeit ebenfalls gerade entdeckt worden war und den Beinamen der griechischen Göttin Athene erhalten hatte. Palladium wird mit anderen Metallen zusammen abgebaut. Das meiste Palladium kommt aus Russland. Recht ergiebige Vorkommen gibt es auch in Südafrika und Kanada. Palladium kann inzwischen auch recht gut recycelt werden und gilt deshalb als nachhaltiges Material für Schmuck. Palladium hat das chemische Symbol Pd. Die optischen Eigenschaften von Palladium stehen denen von anderen Edelmetallen in nichts nach. Palladiumschmuck ist ebenso schön und dabei recht günstig. Aufgrund seiner Abriebfestigkeit gehen Edelsteine im Palladiumschmuck weniger leicht verloren.

Verwendung von Palladium in der Schmuckindustrie

paar Verlobungsringe aus Palladium

In der Schmuck- und Uhrenindustrie findet Palladium immer mehr Verwendung. Es wird nicht nur als reines Metall zu Ringen, Ohrringen und Anhängern verarbeitet, sondern auch mit Gold zu sogenanntem Weißgold legiert. Palladium nimmt dem gelben Gold die Farbe. In einer Legierung mit Silber findet Palladium auch Verwendung in der Zahntechnik. In der Industrie wird Palladium zudem als Katalysator genutzt. In Form von Barren oder Münzen, etwa den Palladium Maple Leaf, kann Palladium auch eine lohnenswerte Geldanlage sein. Palladium wird in der Schmuckindustrie sehr vielseitig und kreativ verarbeitet. Für die extravaganten Ringe aus Palladium hat sich aufgrund ihrer außergewöhnlichen Farbe die Bezeichnung „weiße Ringe“ durchgesetzt. Gerade bei Ringen, aber auch bei Ohrringen und anderen Schmuckstücken wird Palladium gern mit Rotgold, Gold, Karbon und weiteren Materialien kombiniert. So entstehen interessante und moderne Kontraste und Formenspiele. Schmucksteine lassen sich in Palladium ebenfalls sehr gut und sicher fassen. Den größten Marktanteil bei Palladiumschmuck haben Ringe, insbesondere Ehe- oder Partnerringe. Mit ihren interessanten Oberflächen und durch die ungewöhnlichen Materialkombinationen können Sie ganz individuelle Ringe aus Palladium für sich und Ihren Partner entdecken.