Solitär-Ring

Solitärringe

Ringe für die Finger sind eine auf der ganzen Welt verbreitete Schmuckform, die es in allen Epochen der Menschheit gegeben hat und immer noch gibt. Die ältesten bekannten Ringe sind mehr als 20.000 Jahre alt und waren noch nicht aus Metall, sondern aus Elfenbein. Im Laufe der Jahrtausende bildeten sich verschiedene Ringformen heraus. Ringe aus Edelmetall dienten zeitweise als Zahlungsmittel. Vor allem der Siegelring galt als Zeichen der Macht und Würde bei hochrangigen Männern und Frauen. Ringe sind oftmals hoch symbolische Schmuckstücke. Das zeigt sich vor allem an Eheringen und auch an Verlobungsringen. Eine besondere und meist sehr wertvolle Form des Ringes ist der Solitärring. Gerade für einen Verlobungsring wird oftmals diese Ringform gewählt. Mehr noch als in Europa muss ein Verlobungsring in Amerika ein besonders hochwertiges Schmuckstück sein, an dem die zukünftige Braut ihre Wertschätzung messen möchte. Ein Solitärring zeichnet sich durch einen einzigen, erhaben gefassten Edelstein aus. Meistens handelt es sich dabei um einen geschliffenen Diamanten, aber auch Edelsteine wie Saphire, Smaragde, Rubine oder auch besonders wertvolle Perlen können einen Solitärring zieren. Das Material für Solitärringe ist in der Regel Gelbgold, Weißgold oder Platin. Edelsteine für einen Solitärring werden im Brillantschliff ausgeführt, der in seiner heutigen Form erst Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde. Beim Brillantschliff erhält ein Rohdiamant mindestens 32 Facetten und eine sogenannte Tafel im Oberteil sowie mindestens 24 Facetten und eine Kalette im unteren Teil. Für die Fassung eines Solitärs ist die sogenannte Krappenfassung gebräuchlich.